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![]() Broschiert 480 Seiten Zum Shop |
Rebecca Brandt hat beschlossen, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Nichts kann die junge Witwe über den Tod ihres Mannes hinwegtrösten. Da lernt sie durch Zufall in Südfrankreich die beiden Studenten Inga und Marius kennen und schöpft durch die Freundschaft mit dem jungen Paar neuen Lebensmut. Während eines Segeltörns kommt es zu einem schrecklichen Unfall: Marius fällt über Bord, und schließlich muss davon ausgegangen werden, dass er ertrunken ist. Wochen später erscheint sein Bild in der Zeitung. Im Zusammenhang mit einem furchtbaren Verbrechen in Deutschland wird nach ihm gesucht. "Eine rasante literarische Entwicklung!" Für Sie "Die Autorin beweist außergewöhnliches Talent für spannende Unterhaltung." dpa "Eine der ganz großen Erzählerinnen der Gegenwart!" Journal für die Frau Alles beginnt mit einem anonymen Brief. Sabrina Baldini ist die Adressatin, und der Absender verspricht ihr einen abrupten Tod. „Ich melde mich bald wieder bei dir, Sabrina“, heißt es am Schluss. „Es ist schön zu wissen, dass du bis dahin Tag und Nacht an mich denken wirst. Und dass du immer elender und grauer aussehen wirst. Es macht mir Freude, das zu beobachten. Ich bin bei dir!“ Überflüssig zu erzählen, dass es eine Weile dauern wird, bis man wieder Neuigkeiten erfährt von Sabrina Baldini in Charlotte Links Roman Der Fremde Gast. Denn der Anfang des Buchs ist ein klassischer Cliffhanger, ein unter Thriller-Autoren beliebtes Stilmittel, um die Spannung hochzutreiben. Zunächst liest man also, wie ein Ehepaar nachts um zwei Uhr angesichts eines unbekannten Besuchers an der Tür einen verhängnisvollen Fehler macht. Dann erfährt man, dass eine Frau namens Karen ihr Leben mit ihrem Ehemann als sinnlos betrachtet. Und dann schildert Link die Geschichte von Rebecca Brandt, die ihrem Leben nach dem Tod ihres Mannes ein Ende setzen will. Dass damit ein besonders schockierender Teil ihrer Biografie erst beginnt, kann sie da noch nicht ahnen. Denn an diesem Tag bekommt sie Besuch eines Freundes ihres Mannes, der zwei junge Anhalter im Schlepptau hat. Einer davon ist Marius, dessen dunkle Vergangenheit sich erst langsam offenbart. Wie all diese Erzählstränge zusammenhängen -- und am Ende ein überaus überraschendes (und schlüssiges) Ganzes ergeben, bei dem der Mord an Marius’ Stiefeltern eine entscheidende Rolle spielt, sei hier nicht verraten. Dass bis dahin kaum Zeit zum Atemholen bleibt, ist bei Link natürlich fast schon klar! „Schauen Sie nach vorn!“ rät am Buchschluss Sabrina Baldini in einem Brief, als sie keine anonymen Bedrohungen mehr zu befürchten hat. Auch die Leserin und der Leser von Links Der fremde Gast wird diesen Rat gern beherzigen und nach der Lektüre dieses großartig gebauten und mit allen Tricks des Thrillers klug erzählten Romans schon dem neuen Buch der Autorin entgegenfiebern. Denn so wie die Link kann in Deutschland halt kaum jemand schreiben. Copyright der Rezension bei Amazon.de |
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