|
Internetverzeichnis |
Tipps zur Suche - Hilfe
|
![]() DVD Laufzeit: 922 Minuten Zum Shop |
Spacecenter Babylon 5 - Staffel 5 (6 DVDs) Von Anfang an lief beiden die Zeit davon: Alle hofften, die Raumstation würde den Frieden sichern – doch früher oder später spielte das aufgrund neuer politischer Bündnisse und technischer Weiterentwicklungen keine Rolle mehr. Und John Sheridan, der die gewaltige Freizone durch ihre schwerste Krise geführt hatte, wusste genau, dass die Prophezeiung sein Schicksal unentrinnbar besiegelt hatte. Jetzt münden beide Erzählstränge in die 22 Episoden der letzten Staffel (mit hinreißenden, exklusiven DVD-Specials!): Sheridan versucht den Frieden in der Interstellaren Allianz zu bewahren, das Schicksal ist ihm und seinem Führungsteam vorherbestimmt. Und wir erfahren, was die Zukunft für die riesige Raumstation bereithält. Die Bahn ist frei für unseren letzten Landeanflug… auf Babylon 5. Die letzte Staffel von Babylon 5 stellt gegenüber den hervorragenden zwei vorigen Staffeln eine Enttäuschung dar. Claudia Christian verließ die Serie und Ivanova wurde durch Captain Elizabeth Lochley (Tracy Scoggins) ersetzt, die sich durch eine Wendung wie bei einer Seifenoper als Sheridans erste Ehefrau entpuppt. Sheridan wurde zum Präsidenten der Interstellaren Allianz ernannt, und die Handlung drehte sich um eine Gruppe von Telepathen, die auf B5 vor der PSI-Corp Zuflucht suchten. Patricia Tallman, die Lyta Alexander spielt, wurde eine größere Rolle eingeräumt – man entwickelte eine Liebesgeschichte zwischen ihr und Byron (Robin Atkin Downs), dem Anführer der Telepathen. In der Zwischenzeit ging es um die Folgen des Schattenkrieges, wobei in 'Ein sterbendes Volk' der Ursprung der menschlichen Telepathen geklärt wurde. Durch das Auftreten von Bester (Walter Koenig) von PSI-Corp wurde das Gelöbnis der Flüchtlinge in 'Der letzte Gefangene' und 'Vergesst Byron nicht!' zu einem beeindruckenden Ende gebracht. Direkt im Anschluss folgte eine der wenigen Episoden, die nicht von J. Michael Straczynski geschrieben wurden. Von 'Der Tag der Toten' wurde viel erwartet, schließlich stammte sie aus der Feder von Neil Gaiman, dem britischen Schöpfer der wegweisenden 'Sandman' Comic- und Romanreihe bei DC. Obwohl hier die allgemeine Stimmung verändert wurde – auch durch einen Gastauftritt von Penn & Teller als die im 23. Jahrhundert beliebten Komiker Rebo & Zooty – erwies sich die Handlung als unzusammenhängende Nebenstrecke in eine unerklärbare Fantasy-Zwischenwelt. Wie gewöhnlich erfuhr die Staffel gegen Ende eine Steigerung: eine Reihe politisch motivierte Folgen führen zu 'Die Bürde des Imperators' und dem gruseligen 'Der letzte Blick zurück', wo Sheridan und Delenn Babylon 5 verlassen, um auf Minbar neue Quartiere beziehen. Bei der letzten Episode 'Der Weg ins Licht' führte J. Michael Straczynski Regie und schuf einen Epilog auf die Serie. Diese ruhige und elegische Folge, die 20 Jahre nach all dem Getöse und Durcheinander spielt, stellt das Ideal jener Liebesgeschichte dar, welche die Tragödie der vorher gegangenen Dunkelheit ausglich. Hier wird eine ganz persönliche Geschichte vor dem Hintergrund der Serie aufgelöst - auf einer transzendentalen, zutiefst menschlichen und optimistischen Ebene. 'Der Weg ins Licht' stellt einen der bewegendsten Momente in der Geschichte der Fernsehserien dar und bildet eine zutiefst befriedigende Auflösung einer der großartigsten Serien, die je gedreht wurden. Copyright der Rezension bei Amazon.de |
| ||
|
|